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Reisebericht 99

Am 24.08.1999 starteten wir von
Remscheid zum Düsseldorfer Flughafen und auf ging es nach Punta Cana.
Neun Stunden später sahen
wir aus dem Flugzeugfenster bereits die weißen Strände unseres
Urlaubsziels. Bei der Landung der LTU- Maschine war es einem doch ein bisschen
mulmig, denn die Landebahn ist nur sehr kurz. Beim Verlassen der Maschine
waren leider keine Videoaufnahmen möglich, weil die Luftfeuchtigkeit
zu hoch war. Die Kamera beschlug sofort. Der Empfang am Flughafen war sehr
nett, denn direkt wurden wir an die Merengue-Musik gewöhnt, die uns
den ganzen Urlaub begleiten sollte. Schööön....
Nach einem sehr kurzen Aufenthalt
am Flughafen erreichten wir schon sehr bald mit dem Bus den Eingang des
Bavaro-Beach-Resorts.
Unsere Unterbringung war in dem
Barcelo-Bavaro-Golf-Hotel. Wir
waren mit unserem Zimmer sehr zufrieden.Nach Abstellen unserer Koffer waren
wir schon sehr neugierig auf den Rest der Anlage, die insgesamt fünf
Hotels umfasste und sehr weitläufig war. Der Strand befand sich
ca. 400 m von unserem Hotel, den wir sehr bald aufsuchten.
Nach Ankunft am Strand waren wir
erst einmal überwältigt von diesem tollen Anblick. Er gehört
ohne Zweifel zu einem der schönsten Strände der Karibik. Wir
testeten erst einmal die Wassertemperatur und es war wie in der Badewanne,
nur dazu kristallklar.
Am Abend genossen wir noch einen
der vielen Cocktails an der Poolbar, bevor wir dann zeitig ins Bett gingen,
da wir doch durch die Zeitverschiebung sehr müde waren. Die nächsten
Tage verbrachten wir am Strand, dann planten wir einen Ausflug nach Saona.
Ausflug nach Saona
Wir wurden
gegen
8 Uhr mit dem Bus an unserer Hotelanlage abgeholt. Die Fahrt dauerte ca.
2 Stunden und führte über Higüey, die größte
Stadt in der Region Punta Cana (ca. 38.000 Einwohner) nach Bayahibe. Von
dort aus wurden wir mit Motorbooten zu einem Katamaran gebracht. Dann segelten
wir ca. 1 1/2 Std. entlang der karibischen Küste und wurden mit Musik
und schwarzem Rum verwöhnt. Je näher wir unserem Ziel kamen,
umso türkiser wurde das Wasser. Sogar "fliegende Fische" haben uns
während der Fahrt begleitet. Als wir die weißen Strände
erblickten, wurde der Anker geworfen und wir hatten die Möglichkeit
zu Schnorcheln. Die Unterwasserwelt war sehr farbenprächtig mit Riesen
Fächerkorallen, aber wenig Fischen. Dann wurden wir mit den Motorbooten
an Land gebracht und konnten endlich die riesengroßen Muscheln bestaunen.
Der Aufenthalt auf der Insel dauerte ca. 2 Stunden und beinhaltete ein
abwechslungsreiches Mittagessen. Die Rückfahrt war wieder sehr ausgelassen
bei reichlich schwarzem Rum und Merengue-Tanz. Gegen 19.00 Uhr erreichten
wir wieder unser Hotel und hatten einen traumhaften Ausflug hinter uns.
In den Tagen danach machten wir
noch einen Schnorchelausflug und besuchten den Plaza Bavaro.
Die Korallen sind jedoch durch
die Touristen sehr angegriffen, was auf Saona noch nicht der Fall war.
Allzu viele verschiedene Fische
waren nicht zu sehen.
Trotzdem war es relativ bunt.
Der Plaza Bavaro Bavaro ist
ein speziell für Touristen erschaffenes "Einkaufszentrum", wo man
T-Shirts und Souvenirs kaufen konnte. Man konnte hier auch einmal sehen,
in welchen Verhältnissen die Einheimischen leben. Die Busfahrt zum
Plaza Bavaro war eine Interessante Erfahrung, die Menschen hier sind auch
in Armut sehr zufrieden und ausgelassen.
Das Wort "Hektik" ist hier ein
Fremdwort.
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